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Autor Thema: Einfache Rechnungen zur Bankroll  (Gelesen 2697 mal)
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zawi
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Tight-Mad-Aggressive (Was sonst?)


« am: September 17, 2009, 04:24:00 »

Liebe Pokerfreunde,

Der Feind des guten Pokerspielers - und insbesondere des Gelegenheitsspielers - ist die Varianz.
Stephan Kalhamer hat dazu einen netten Artikel auf seinem Gambling Institut zum Downloaden, seine Empfehlung gegen die Varianz:

Man startet mit maximal mit 5% der Bankroll als Stackgröße.
Man investiert maximal 20% der Bankroll pro Session (Abend).

1. Beispiel (Fetzentandler am 1,- / 2,- Tisch)

Stack 200,- also benötigt man eine BR von 4.000,-  (also etwas über der Sozialhilfe)
Dabei darf ich maximal 800,- ins Casino mitbringen   (also etwa 1 Monat Sozialhilfe)

2. Beispiel (Hobbyspieler im Kadlez am 0.1 / 0.2 Tisch "Mikrolimit Spieler")

Stack 20,- also benötige ich eine BR von 400,-   (oje, eigentlich will ich gar nicht soviel riskieren)
Dabei darf ich maximal 80,- ins Kadlez mitbringen (naja, hart an der Schmerzgrenze)

Mit so einfachen Rechnungen bekommt man schnell ein Gefühl für welche Tische man mit seiner BR gerüstet ist,
um regelmäßig und schmerzfrei Gewinn zu machen. Wenn man dann einen leicht überdurchschnittlichen Spieler betrachtet, der
5% aus seinem Kapital rausholt, dann kann man bei einer monatlichen BR von 400,- im Kadlez einen risikofreien Gewinn von 20,- / Monat erwarten.
(Tatsächlich ist das Kadlez kein gutes Beispiel weil die Rake wegen der Dealer überproportional hoch ist)

Grüße, zawi
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« am: September 17, 2009, 04:24:00 »

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« Antworten #1 am: September 17, 2009, 09:54:00 »

ich ab online 200€ eingezahlt und spiele auf tischen mit blinds 5c/10c, max. buy in 10€
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zawi
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Tight-Mad-Aggressive (Was sonst?)


« Antworten #2 am: September 18, 2009, 12:38:51 »

Es geht nicht darum was du einzahlst sondern was du dir schmerzfrei leisten kannst.
Das Schmerzfrei ist ganz wichtig weil du beim Pokern nie an deine Bankroll denken darfst.
Du musst immer Risk Neutral spielen, sonst spielst du im falschen Limit.
Das Spiel darf nicht von der BR abhängen.

Auch das Einkommen spielt keine Rolle. Du kannst gut verdienen und spielst trotzdem schlecht auf einem 1,- / 2,- Tisch weil
du die Bankroll lieber für andere Dinge verwenden willst und daher abgelenkt bist im Spiel.

Zum Thema Schmerzfrei gibts den einfachen Feuertest:
Verbrenne 200,- vor dem Casino (oder geh ins Goldentime) und nimm die anderen 200,- an den Tisch.
Wenn du dann noch immer bereit bist alles auf ein Blatt zu setzen dann kann man 200,- mal als Startbankroll akzeptieren.

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zawi
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Tight-Mad-Aggressive (Was sonst?)


« Antworten #3 am: Januar 19, 2010, 01:45:21 »

Eine nette Warnung sich nicht zu höheren Limits verführen zu lassen:

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/309305.html

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Pickaboo
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« Antworten #4 am: Januar 20, 2010, 11:40:06 »

Macht Sinn was da so steht...
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Falzo
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« Antworten #5 am: Januar 24, 2010, 01:15:03 »

Falzo hat geschrieben dass er weniger Conti Bets macht ab einem gewissen Limit. Ganz schlecht. Das Spiel darf nicht von der BR abhängen.

@Zawi: Wenn schon zitieren, dann richtig. Wenn ich mich richtig erinnere schrieb ich, daß ich eine gewiße Bankroll habe die ich als Spielgeld betracht, aber trotzdem nicht bereit bin auf einen "verdächtigen" Contibet mit einem all in raise zu antworten. Oder so ähnlich.
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AnyTwo
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« Antworten #6 am: Januar 24, 2010, 03:53:11 »

Also ich als Anfänger kann dazu nur sagen: Ich denke wichtig ist es das aktuelle Limit immer "schnerzfrei" spielen zu können.
Und nicht beim Verlust einer Hand bzw einer einzigen Session schon Angst um seine gesamte Roll haben zu müssen.

Klar verstehe ich die Leute, die gerade in den unteren Limits ein wenig aggresiveres BR Management betreiben.
Ich persönlich bin da eigentlich eher vorsichtiger und halte das eigentlich auch für den besseren Weg. 

Gruß
Caviiistiiik
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zawi
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Tight-Mad-Aggressive (Was sonst?)


« Antworten #7 am: Januar 25, 2010, 12:41:50 »

Falzo: Hab die Passage gelöscht.

AnyTwo:
Ich find es gerade in unteren Levels (noch besser mit Spielgeld) wichtig das BR Management zu üben, um ein Gefühl für stabile Gewinne und Varianzen zu bekommen. Mindestens sollte man sich als Ziel setzen kein eigenes Geld in die Pokerindustrie zu pumpen, also wenigstens eine stabile Null auf seinem Konto zu haben, egal auf welchem Limit, oder aufhören und sich ein schöneres Hobby suchen.
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