guss 3000
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« am: Juni 03, 2010, 01:06:07 » |
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Ich spiele ein 4 $ Doller Turnier SAG 180 Spieler auf Pokerstars. Blinds 100/200 Position UTG+1. Hand AK. Stacksize 3200. Utg spielt ein Minimum Raise auf 400, ein tight solider Spieler. Wie hättet ihr AK an dieser Stelle witergespielt? Das Problem für mich ist klar. Schon sehr Shortstack. Bei einem Re Raise bin ich commited. Bei einem Call hab ich das gesamte Feld hinter mir. Oder wäre ein Fold hier angebracht? Ehrliche Meinung bitte.
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« am: Juni 03, 2010, 01:06:07 » |
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Max
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« Antworten #1 am: Juni 05, 2010, 03:04:00 » |
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so short bist du mit 16 bb noch nicht find ich. bei einem 4$ tourny sollten die gegner noch nicht so spielerisch stark sein (ein minraise utg1 untermauert das). ich würd da drüber gehen AI - kommt aber meiner meinung auch auf die phase des tuniers an!
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guss 3000
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« Antworten #2 am: Juni 05, 2010, 11:03:24 » |
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18 Spieler sind im Cash-wobei es wie immer bei Mtt´s meist nur der Final Table zählt. Es waren noch 50 Spieler. Das hautproblem an der Stelle war-weshalb Min Raist ein so tighter Spieler ( Pre Flop raises 5 %) UTG minimunm? 2 Optionen-um sich eventuell von der Hand bei Gegenwehr zu trennen oder um ein Re Raise zu provozieren. Ein Call kahm für mich aufgrund der Position nicht in Frage-ich hätte eher noch einen Fold in betracht gezogen. Habe mich dann nach längerem Überlegen zu Re raise auf 1600 entschlossen. Und da war der Fehler. Ich hätte seine 400 noch mal auf 1000 Raisen können um zu sehen wo ich stehe. Dann wären mir immerhin noch 11 BB geblieben-für den Fall das er gepusht hätte. Ich gamble sehr ungern Pre Flop-AK pushen fällt bei mir normalerweise nur in die Kategorie 12 BB und darunter. Ende der Geschichte-er hat gepusht ich hab die 1600 zu meinem All in logischwerweise bezahlt und bin auf AA gelaufen. Selavie. 
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MingeAA
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« Antworten #3 am: Juni 06, 2010, 04:18:21 » |
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Ob du AK in dieser Position spielst, hängt imho hautpsächlich davon ab in welcher Phase des Turniers du dich befindest, ob es SH bzw. fullring ist und wie die Stackgröße der villains ausschaut und welches betverhalten der besagte villain sonst an den Tag legt.
Ich bin hier für fold,weil:
In solch einer Situation hast du zwar 50% Wahrscheinlichkeit, dass du bis zum river A oder K triffst, jedoch gibt es für villains sehr viele Möglichkeiten, dir die Hand kaputt zu machen. Selbst wenn alle hinter dir auf deine 3bet folden, wird UTG oft cbetten (falls du nur callst dann so ziemlich immer), d.h. wenn du nicht den flop triffst musst du die Hand schon nach dem flop aufgeben. Mit 16BB tut dass sehr weh. Callen mehrere villains deine 3bet, dann spielst du mit AK gegen min 3 Leute, was mir nicht gefallen würde.
Wenn villains ähnliche Stacksizes wie du haben und das SH-Turnier sich in der bubble-phase befindet würde ich mit 16BB shoven. Villain hält ja nicht immer AA. wobei ich dir zustimme: SO eine minraise UTG würde ich tatsächlich auch so deuten,dass er mit ner 3bet rechnet.
Callen würde ich diese Hand hier in keiner Situation.
Aber das alles ist nur meine Meinung.Poker Pros würden das vll anders sehen.
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zawi
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« Antworten #4 am: Juni 07, 2010, 11:23:07 » |
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Fold in dieser Phase ausgeschlossen (nach einem erfolgreichen Push spielst du auf Sieg, passiv abwarten bringt keine Garantie dass du noch einen Rang aufsteigst reduziert aber sicher deinen Stack).
Call wenn ein Squeeze wahrscheinlich ist (doppelte Info über 1. Raiser zum halben Preis).
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guss 3000
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« Antworten #5 am: Juni 08, 2010, 12:32:24 » |
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An und für sich ein spannender Ansatz. Ich calle, ein anderer knallt drüber und dann seh ich wie stark sein UTG min raise wirklich ist und kann bei bedarf folden. Gute Idde. Merci 
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Joey0815
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« Antworten #6 am: Juni 08, 2010, 01:55:12 » |
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Auf dem Limit wird imo eher selten gesqueezed, bor allem, wenn das Open-Raise aus UTG kommt. Meistens hat ein Squeezer hier eine sehr enge Range, wie QQ+,AK und dagegen bist du schön hinten... du kannst das Raise auch nicht profitabel callen, wenn der Raiser weiß, was eine Cbet ist... Bei einer Cbet wirst du auf jeden Flop, der keine A oder keinen K enthält folden müssen. Auch wenn der Raiser nur AQ, AJ o.ä. hält, bleibt nicht genug Geld behind, um auf dem turn einen Move (Float...) zu sarten.
Dazu kommt noch, dass irgendwelche Bigstacks hinter dir mit irgendwelchem Gampf overcallen könnten oder genug Implieds für einen Call auf Set-Value haben Ein weiteres Problem an der Sache ist, dass du auf einem K oder A-High Board keine Action mehr von TT-QQ bekommst... Vl kann man hier 3bet/call bzw, 3bet - Push any Flop spielen... Denn wir reppen mit einer 3bet ja nicht nur AK, sondern je nach Vorgeschichte eine Range wie QQ+,AK und ein guter Gegner weiß das! Allerdings würde ich hier pushen, um maximale FE zu generieren und damit den Gegner vl sogar mit 99-JJ zu einem Fold zu bewegen.
Gegen QQ hast du auch einen Flip und gegen AA,KK geht das Geld auch rein, wenn ein dementsprechender Flop kommt. AK ist oft Nutz und je nach Stacksizes, kann der Raiser auch ein AI mit AT-AQ o.ä callen, in der Hoffnung, dich rauszuschmeissen.
Aber ich bin ja auch ein Cashgamer und hab wenig Ahnung von MTTs, trotzdem kommt mir ein Overcall bzw gar ein Fold zu weak vor... Gruß, Joey
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guss 3000
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« Antworten #7 am: Juni 08, 2010, 05:47:29 » |
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Das war dann auch am Schluss meine Überlegung-wenn er AA-KK hat dann solle er es haben. Aber AK mit 16 BB zu folden kam für mich nicht in Frage. Poker ist nunmal auch Risiko. Ein Fold wäre zu tight gesesen-ein Call aufgrund der Position und meines Stacks auch nicht das wahre. Und gerade bei den Mikro Mtt´s ist die Handrange der Raiser gewaltig-da wirst du mit allem geraist und teilweise sogar 3 Bet all in gesetzt wenn der gegner glaubt er könnte mit 22-1010 flippen. Ich spiel AA in Früher Turnierphase gerne auf all in-viele Spielen callen in der Annahme das es sich um einen überzogenen AK Move handelt und riskieren den vermeintlichen Coinflip mit mittleren Pockets. Immer schön anzusehen. Und die 18% gönn ich ihm-da ein Pre Flop raise in 8 von 10 Fällen auf Pokerstars gecallt wird-die Hände sind dabei meist zweitrangig. Deswegen kann man da ruig reinstellen. Mit KK/QQ sieht das meiner Ansicht ganz anders aus. Gerade zu beginn wenn die Blinds noch sehr niedrig sind wird diese Hand immer wieder überschätzt bzw überspielt. Und JJ abwärts is zu Turnierbeginn ein generelles call-ich calle hierbei nur auf Set Value. Sehe ich das in Früher Phase 2 Spieler vor mir Pre Flop All in sind folde ich mit KK gerne-ab 3 Spielern auch mit AA-das Risiko ist mir da einfach schon zu groß. Spiele ich da zu Tight?
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DerIkeaElch
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« Antworten #8 am: Juni 09, 2010, 10:12:08 » |
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Sehe ich das in Früher Phase 2 Spieler vor mir Pre Flop All in sind folde ich mit KK gerne-ab 3 Spielern auch mit AA-das Risiko ist mir da einfach schon zu groß. Spiele ich da zu Tight?
Eindeutig ja!! Was willst du denn erreichen? Willst du mit ein paar Chips irgendwie ins Geld kommen, dann kannst du sowas spielen. Aber ein Turnier gewinnen wirst du so sicher nicht. Du hast wahrscheinlich mit Assen eine Chance von etwa 30 bis 35 Prozent deine Chips zu vervierfachen und dann als vermutlicher Chipleader des Turniers ordentlich Druck auszuüben....dazu kommt, dass viele gerade am Anfang mitunter relativ loose all-in gehen, weil die spielen vier Turniere und versuchen dort sowas und bei den zweien, wo es klappt, spielen sie dann mit großen Stacks weiter....ich hab erst kürzlich einmal vier all-in gesehen vor mir, wo ich dann Buben weggeworfen habe und mit denen preflop sogar der Favorit gewesen wäre.....
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MingeAA
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« Antworten #9 am: Juni 09, 2010, 12:31:57 » |
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Sehe ich das in Früher Phase 2 Spieler vor mir Pre Flop All in sind folde ich mit KK gerne-ab 3 Spielern auch mit AA-das Risiko ist mir da einfach schon zu groß. Spiele ich da zu Tight?
Eindeutig ja!! Was willst du denn erreichen? Willst du mit ein paar Chips irgendwie ins Geld kommen, dann kannst du sowas spielen. Aber ein Turnier gewinnen wirst du so sicher nicht. Du hast wahrscheinlich mit Assen eine Chance von etwa 30 bis 35 Prozent deine Chips zu vervierfachen und dann als vermutlicher Chipleader des Turniers ordentlich Druck auszuüben....dazu kommt, dass viele gerade am Anfang mitunter relativ loose all-in gehen, weil die spielen vier Turniere und versuchen dort sowas und bei den zweien, wo es klappt, spielen sie dann mit großen Stacks weiter....ich hab erst kürzlich einmal vier all-in gesehen vor mir, wo ich dann Buben weggeworfen habe und mit denen preflop sogar der Favorit gewesen wäre..... Sehe ich anders! Was willst du denn mit nem early chiplead erreichen? Du musst einmal beobachten wie viele early chipleader auch später am final table sitzen...sehr wenige. Entscheidend bei MTTs ist die Bubble-Phase...erst ab dort spielst du auf Turniersieg...In früher turnierphase ist KK in late position bei 3 villains die all-in gehen ein klarer (wenn auch schwerer) fold. Es ist verbreitet, dass man in früher Turnierphase mehr Hände spielen sollte,aber das Gegenteil ist der Fall...diese Phase sollte geprägt von Beobachtungen sein. Wie willst du 3 villains die all-in gehen eine Range geben, nachdem erst 5-10 Hände gespielt wurden? Deshalb: guss3000, deine Strategie zu Turnierbeginn find ich in Ordnung, lediglich AA folden ist zu tight. Du kannst die beste Hand nicht preflop entsorgen!
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zawi
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« Antworten #10 am: Juni 09, 2010, 05:41:41 » |
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Hey, das sind ja meine Worte ...
Trotzdem, in einem mittlgroßen SnG schmeiß ich KK nicht weg, nur weil ein paar Dodln mit 44 und Q7suited All-In gehn.
Bei der WSOP würd ich eventuell anders spielen ...
Gruß, zawi
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MingeAA
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« Antworten #11 am: Juni 09, 2010, 05:54:06 » |
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Trotzdem, in einem mittlgroßen SnG schmeiß ich KK nicht weg, nur weil ein paar Dodln mit 44 und Q7suited All-In gehn.
Ja, da hast du auch wieder recht....i versuch halt poker konsequent zu spielen, unabhängig von der Einschätzung, dass es ein Dodl-Turnier oder WSOP ist (naja WSOP WÄRE) 
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DerIkeaElch
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« Antworten #12 am: Juni 10, 2010, 07:36:59 » |
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Sehe ich anders! Was willst du denn mit nem early chiplead erreichen? Du musst einmal beobachten wie viele early chipleader auch später am final table sitzen...sehr wenige. Entscheidend bei MTTs ist die Bubble-Phase...erst ab dort spielst du auf Turniersieg...In früher turnierphase ist KK in late position bei 3 villains die all-in gehen ein klarer (wenn auch schwerer) fold. Es ist verbreitet, dass man in früher Turnierphase mehr Hände spielen sollte,aber das Gegenteil ist der Fall...diese Phase sollte geprägt von Beobachtungen sein. Wie willst du 3 villains die all-in gehen eine Range geben, nachdem erst 5-10 Hände gespielt wurden? Deshalb: guss3000, deine Strategie zu Turnierbeginn find ich in Ordnung, lediglich AA folden ist zu tight. Du kannst die beste Hand nicht preflop entsorgen!
Also musst da jetzt was umtexten, um es in deine Richtung zu biegen, oder wie??? Es ging um KK gegen zwei all-ins....und das zu folden ist einfach absoluter Topfen. Bei drei kannst du dir das überlegen, wie es zu dem all-in kam und ob du irgendwelche Reads hast und vor allem, was für ein Turnier das ist. Und das mit dem Chiplead ist ja wohl das alleramüsanteste. Du versuchst also, zu vermeinden, in einem Turnier früh Chipleader zu werden, weil die Chipleader selten ein Turnier gewinnen? Passt, dann folde am besten gleich immer any-two preflop, dann kommst du nie in die Gefahr, Chipleader zu werden....lololololol.....
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MingeAA
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« Antworten #13 am: Juni 10, 2010, 10:30:37 » |
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??? Wenn du mir nicht glaubst, dann lies halt ein Buch über MTT Strategien....meine Meinung habe ich mir ja nicht zusammengesponnen, sondern gebe nur das weiter, was erfahrene Spieler schreiben. UNd du spielst primär nun mal nicht die Karten sondern die Gegner. Manchmal scheint es sinnvoller JTs zu spielen als KK...kommt halt immer auf die Situation an. Und eins musst du mir verraten: Warum würdest du 2 all-ins ingnorieren und bei 3 umdenken? Hier ein Beispiel, dass dir zeigt, dass es Leute gibt die deiner Meinung nach "absoluten Topfen" spielen und auf ne raise-shove-action von 2 villains folden: http://www.youtube.com/watch?v=XZRk9QcmE_I
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zawi
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« Antworten #14 am: Juni 10, 2010, 10:46:11 » |
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Nicht so streng Elch. Das mit KK hat er ja inzwischen eingesehen. Und das ein Early Lead wenig Einfluss aufs Ergebnis hat ist allgemein bekannt (Slansky formuliert das sehr gut in seinen statistischen Berechnungen).
Grundsätzlich gibts 2 Turnierstile:
Der tighte Spieler weiß dass sich Anfangsrisiko kaum lohnt, er macht seine Moves dort wo es viel zu gewinnen gibt, also vermehrt gegen Ende hin, aber er weiß auch dass er seine Fold Equity nützen muss und sich nicht ausblinden lassen darf.
Der loose Spieler braucht einen großen Stapel, er akzeptiert dass er 3x früh ausscheidet, nur damit er beim 4.Mal als Chipleader in der Mittelphase viel Druck machen kann.
Ich hab beide Stile probiert und mit dem tighten Spiel langfristig mehr gewonnen. Slansky erklärt das so: Als guter Spieler muss man versuchen möglichst lange im Turnier zu bleiben, Coin Flips vermeiden, und auf bessere Gelegenheiten warten. Außerdem gibts immer einen extra Bonus wenn man etwas gegen den Tisch spielt und Online wird nunmal viel zu loose gespielt.
PS: Die Odds sinken natürlich mit der Anzahl der Gegner, als Fausregel dividiert man einfach 100% / Anzahl der Spieler im Pot dann kommt man ganz gut hin, wobei AA und KK gegen 3 Spieler noch immer 60% hat, bei der WSOP geh ich trotzdem nicht mit KK in früher Phase All-In, dazu hat Slansky eine nette Story geschrieben ("so spielen nur Spieler die wissen dass sie nicht gut sind")
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